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Oh, das riecht gut, Oh das riecht fein …. Feldkochfortbildung für Einheiten im Zivil- und Katastrophenschutz

Müssen es immer Nudeln sein?

In der ersten Fortbildung für Verpflegungseinheiten des Zivil- und Katastrophenschutzes begrüßten vergangenes Wochenende die Ausbilder Sabine Junge, Volkmar Kessler und Annett Kett 17 Teilnehmer aus drei Bundesländern.

Gemeinsam stellte man sich den verschiedensten Themen, wie zum Beispiel den Grundlagen der Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln, Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.

Zu dem Altbekannten mischten sich neue Informationen über Lebensmittelunverträglichkeiten, die richtige Kühlung und eine angemessene Warenkalkulation. Die Frage nach dem: „Warum ein Feldkoch das alles wissen muss?“ - war schnell geklärt.

Für einen regen Erfahrungsaustausch in kleineren Kreisen wurde die Zeit während der gemeinsamen Zubereitung der Mittagsverpflegung genutzt. Aus einer Vielzahl an Produkten konnte gewählt, ausprobiert und variiert werden.

Neben den bekannten und bodenständigen Gerichten konnten sich die Teilnehmer an neuen Rezepturen versuchen. Unvergessen für die Teilnehmer bleibt dieser leichte Geruch von Zimt und gerösteten Mandeln, der wie ein Hauch über den Platz vor dem DRK-Bildungszentrum Teterow strömte.

Wissbegierig erprobten die Teilnehmer die Zubereitung von Couscous und Mandelreis. Derartige Speisen waren insbesondere im Rahmen der Flüchtlingslage 2015/2016 gefragt. Sie ergänzen inzwischen hervorragend den Speiseplan bei langanhaltenden Einsatzlagen.

Mit vielen Eindrücken und neuen Informationen traten die Teilnehmer nach acht Stunden bei bestem Wetter ihre Heimreise an.

 

 

12. Juli 2017 11:11 Uhr. Alter: 159 Tage